Was ich gestern gelernt habe: Elf spektakuläre Fakten

Erstens:

Juan Matus riet Carlos Castañeda, ein Album mit für ihn bedeutsamen Ereignissen seines Lebens zusammen zu stellen und dies als kriegerische Tat zu betrachten.

Zweitens:

Ich ärgere mich immer noch über die Trulla aus dem Studium an der Filmhochschule (vulgo Exkommilitonin), die während der Sichtung von Eisensteins “Alexander Newski”die ganze Zeit kicherte und danach meinte: “Hahaha, das ist der lustigste Film, den ich je gesehen habe!” Dazu ein dümmliches hühnerhaftes Lachen, begleitet von senilem Kopfschütteln. Ein Lachen, dass ich bis heute im Ohr habe, wenn ich ihr Bild irgendwo in der Zeitung sehe und leider auch, wenn ich den Namen Sergej Eisenstein höre. Möge sie dafür in der Hölle braten.

dumm

Drittens:

Über Roland Barthes wird gesagt, er hätte Schreiben und Leben nicht getrennt. Schreiben wäre für ihn Leben und Leben Schreiben gewesen.barthes

 

Viertens:

In der Danziger Straße 43 gibt es ein sehr gutes vietnamesisches Restaurant. Wir werden nie wieder woanders essen gehen.

Fünftens:

In der Taxonomie gibt es zwei Arten von Systematikern. Die Arter und die Splitter. (bitte englisch aussprechen) Die Arter machen aus jeder Art mit Abweichung eine neue Unterart. Für die Splitter ist alles nur Unterart. 

spezies

Sechstens:

Es ist gut, mit Leuten Kaffee trinken zu gehen.

Siebtens:

In den Madison Square Garden passen bei Konzerten 20000 Menschen.

Achtens:

Die Portugiesen wollten sich nur von fernen Herrschern beherrschen lassen. Nicht von nahen.  

portugies

Neuntens:

Woher weiß die Sonne, dass die Zeit umgestellt wurde und sie nun eine Stunde früher untergehen muss?

sonne1

 

Zehntens:

Ich brauche keine neue Jacke.

Elftens:

Ich habe eine hedonistische Küche mit einer sehr lebendigen Abwesenheit von Ordnung und Struktur.

 

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Published on: Oktober 27, 2015

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2 Responses to Was ich gestern gelernt habe: Elf spektakuläre Fakten

  1. Jörg sagt:

    Liebe Frauruth
    Punkt 6: Stimme ich vorbehaltlos zu.
    Punkt 9: der Mond ist ein Drängler und wegen seines aufwändigen Lebenswandel muß er sehr auf Pünktlichkeit achten. Er drängelt die Sonne weg um sich dann mit vollem Umfang um 2:34 Uhr morgens in mein Zimmer zu drücken.
    Punkt 11: warum erwähnen sie meine Küche?
    Punkt 12: ein toller Text. Aber ich habe gemerkt ich müsste mich noch einmal mit Sergej Eisenstein beschäftigen.Ich kenne nur seinen Panzerkreuzer.
    Die anderen Fakten werde ich nochmal über denken. Eine Jacke brauchen sie nicht vielleicht aber Schuhe? Frauen brauchen doch immer Schuhe….oder Handtaschen?
    Liebe Grüße
    Jörg

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