Politik
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  • Die politische Krise in meinen eigenen Worten

    Schon vor der Euro Einführung ging es los. Eine Wirtschaftsunion kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten sich auf gleiche Lohnkosten einigen können. Sonst gehen die Firmen dahin wo sie billiger produzieren können. Nach Rumänien und Bulgarien zum Beispiel. Damit die Firmen wieder in Deutschland produzieren, hat die Regierung dann die Steuern runtergesetzt und ist laxer beim Arbeitsrecht geworden. Dann haben vielleicht wieder Firmen in Deutschland investiert, aber immer weniger Leute verdienen genug Geld um davon zu leben. Weil es erst keinen Mindestlphn gab, und dann zu wenig Mindestlohn. Deswegen wurde das Sozialsystem zu teuer. Continue Reading

    Juli 22, 2017 • Text • Views: 49

  • Wennwennwennwenn

    Wenn ich Politiker wäre, dann würde ich mir die Dinge anschauen, die gut funktionieren und dann würde ich die so lassen. Wenn etwas nicht gut funktioniert, dann würde ich gucken, warum und wenn sich dann herausstellt, dass es durch eine Korrektur noch schlechter funktionieren würde, dann würde ich es auch so lassen. Wenn etwas gar nicht mehr funktioniert, dann würde ich versuchen, eine provisorische Lösung zu finden, weil es endgültige Lösungen sowieso nicht geben kann. Dann würde ich gucken, was die Leute wollen und wenn sie etwas wollen, was langfristig auch für die Umwelt und die Allgemeinheit gut wäre, so was wie Fahrradwege zum Beispiel, oder Spielplätze, oder Gärten oder Kindergärten, dann würde ich das unterstützen. Wenn es aber um mehr Parkplätze, oder weniger Bäume oder neue Autobahnen ginge, dann würde ich das vielleicht nicht so unterstützen.

    Wenn ich Wissenschaftler wäre und ich hätte den Auftrag eine fiese Waffe zu erfinden, dann würde ich ein Superinsekt erzeugen. Eine Mischung aus Motte, Mücke, Fliege und Wespe. Es tritt in Schwärmen auf, knabbert Lebensmittel und Klamotten an, sticht und saugt Blut, wenn man es aber totschlagen will, dann sticht es mit dem Wespenstachel zu.

    Wenn ich Künstler wäre, dann würde ich versuchen, nicht zu viel Persönliches preiszugeben, andererseits das Persönliche auch
    nicht auszusparen. Ich würde Wahrheit mit Ironie paaren, wie mir das mal ein österreichischer Werbetyp geschrieben hat und so mache ich das ja auch.

    Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich, hat mein Kumpel Alexander Seidel mal gesagt. Ich weiß nicht, ob er sich das selbst ausgedacht hat, oder irgendwo gefunden, aber es passt ganz gut, finde ich.

    Juli 14, 2016 • Text • Views: 318

  • Berlin will London werden

    Vorhang auf:

    Warum es diesen Intendantenwechsel an der Volksbühne gibt, weiß ich nicht. Wowereit tritt zurück und keine drei Monate später wird Castorf nicht verlängert. Da hat wohl jemand die Hand über ihn gehalten und der ist nicht mehr da. Schon kommt ein frischer Wind, und ein weltberühmtes Theater soll entkernt werden. Vielleicht war es auch so, dass Chris Dercon sich angeboten hat, beziehungsweise selbst auf der Suche war und man musste nur zugreifen, wollte sich einen solchen nicht entgehen lassen. Man sagt ja, dass er ein prall gefülltes Adressbuch hätte und darauf war man vielleicht scharf. Es geht also gar nicht gegen Castorf, sondern um ein Adressbuch, man will sich eben versichern, irgendwo oben mitspielen zu können und wenn dann ein Belgier aus London plötzlich Zeit hat, ja, dann kann man nicht nein sagen.

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    November 16, 2015 • Metatext • Views: 971

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