Literatur
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  • Der Sexismus im Literaturbetrieb

    Wenn man sich die Wahlergebnisse so anschaut, weiß man ja auch nicht, ob es so gut, ist, dass die Frauen das Wahlrecht bekommen haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich hab nichts gegen Frauen, wenn sie hübsch und schlau sind.

    Ich bin ja selber eine Frau. Ich schreibe. Ich bin weibl- Ich.

    Sie haben mich schon wieder nicht nach meiner Meinung zum Sexismus im Literaturbetrieb gefragt. Ja, Sie auch nicht. Das große Special in der Welt ist ohne mein Statement erschienen, das Zeit- Dossier auch. Die Faz hat mich nicht angerufen und die taz auch nicht. Tagelang habe ich neben dem Telefon gewartet. Continue Reading

    August 2, 2017 • Text • Views: 34

  • Die Vorbereitungen zur Feier des Geburtstages und die Feier des Geburtstages

    Die Nacht ging in ein dunkles Blau über, in dem die Sterne hell und glitzernd strahlten, als wehrten sie sich gegen das aufkommende Tageslicht. Ich merke davon nichts. Ich schlafe. Es wird Tag. Ich schlafe. Es wird Mittag. Ich liege im Bett. Licht dringt scheibchenweise durchs Geäst und Gehölz und Vorhänge. Mein Handy ist auf lautlos. Manchmal wenn ich aufwache, sehe ich drauf. Anrufe sind mir entgangen. Oder bin ich den Anrufen entgangen? Continue Reading

    Juli 10, 2017 • Text • Views: 73

  • Mein Kampf

    Ich versuche runterzukommen. Ich bin schon wieder zu aggro. Allein der Weg hier rauf, in die 19. Etage des Axel- Springer- Hauses zur Verleihung des “Welt” Literaturpreises an Karl Ove Knausgård hat mich schon völlig erledigt. 

    Zuerst Einladung vorzeigen, Bändchen geben lassen. Sicherheitsschleuse passieren.

    Bitte legen Sie ihre Jacke in die Durchleuchtungsschale. Durch das Tor gehen wie Pechmarie. Ich war Goldmarie, bei mir hat nichts gepiepst. Sogar meine Colaflasche durfte ich mit reinnehmen.

    Hostess: „Darf ich Sie zum Fahrstuhl begleiten.“

    Ich: „Wenn Sie das möchten, sehr gerne.“

    Sie: „Ja, das mache ich wirklich sehr gerne.“

    Ich: „Haha.“

    Schwitziges Gefühl, ich kann mir knapp verkneifen, ihr auf den Hintern zu klopfen. Tja, wer benähme sich in der Gegenwart von Hostessen nicht wie ein 60jähriger Schmerbauchträger? Das gehört zusammen, wie Yin und Yang.

    Im Fahrstuhl schon wieder eine. „Herzlich willkommen.“ Alles Frauen, warum gibt es nicht auch mal männliche Hostessen? Aber was rege ich mich auf. Continue Reading

    November 7, 2015 • Text • Views: 2590

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