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  • Es ist weich und weich ist schön

    Ich versuche, mich so wenig wie möglich zu bewegen und möglichst nicht zu atmen. Die Luft ist giftig. Ich bin im SoHo House. Im Kellergeschoss, im Kino. Es ist nicht schwer, sich nicht zu bewegen. Die Sitze sind so unendlich bequem. Total weich und es gibt kleine Hocker, auch gepolstert, wo man die Beine drauflegen kann. Die Hocker kann man bewegen. Sie näher ranschieben. Man kann sogar die Füße draufstellen. Füße in Straßenschuhen. Wie oft reinigen sie die Bezüge von diesen Hockern und von diesen Sitzen? Und wie? Nehmen sie die Bezüge ab und dann ab in die Reinigung? Schäumen sie die mit Reinigungsschaum ein? Ist deswegen Gift in den Bezügen von der Reinigung? Also schädige ich meine Organe, durch Einatmen, durch Anwesenheit. Was ist das für ein Material ? Es sieht aus wie Samt. Ist aber zu weich für Samt. Echter Samt ist steif und hart. Continue Reading

    Mai 8, 2017 • Text • Views: 43

  • Denk ich an Deutschland in der Nacht

    Heute stand „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ von Romuald Karmakar auf dem Programm. Beginn 10:00 im Cinestar 7. Ein Dokumentarfilm über 5 Techno DJs, bzw. über fünf „Pioniere der elektronischen Musik“, wie es in der Berlinale Filmzusammenfassung steht. In Deutschland muss ja immer gleich alles Pionier sein. „Denk ich an Deutschland in der Nacht“. Ist das nicht ein BISSCHEN prätentiös als Filmtitel? Na gut, Karmakar war nie der Unprätentiöseste, aber ich mag ihn, also ich kenn ihn ja nicht persönlich, aber ich fand den damaligen Berlinale Skandalfilm, der ihm das Genick gebrochen hat, nachdem er nichts Fiktionales mehr drehen durfte, „Die Stille nach dem Schuss“, nein, auch irgendwas mit Nacht, ich habs, „Die Nacht singt ihre Lieder“, den fand ich sehr sehr gut. Continue Reading

    Februar 14, 2017 • Text • Views: 132

  • Am Potsdamer Platz

    Ich mag ja so Texte/ Arbeiten/ künstlerische Produktionen die um sich selbst kreisen, also um den ausführenden Künstler. Deswegen beschließe ich in den Film „Fra Balkonge“, „Vom Balkon“ von Ole Giæver zu gehen, der auf der Berlinale läuft. Es geht um so eine Art Bewusstseinsstrom des Filmemachers, der die Welt und sich selbst von seinem Balkon aus betrachtet. Der Film läuft heute Abend um 22: 45 am Potsdamer Platz. Ich müsste um spätestens 22 Uhr das Haus verlassen, zur nächsten U- Bahnstation gehen und könnte dann 18 Minuten „durchfahren“ ohne umzusteigen. Fahrschein muss ich mir auch noch kaufen. Continue Reading

    Februar 13, 2017 • Text • Views: 114

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