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  • Alles mit der Kneifzange

    Der deutsche Staat ist kinderfeindlich. Wenn man sich so anschaut, was mir alles passiert ist, seitdem ich Kinder habe, welche unverschämten Briefe vom Amt kommen, welche Zahlungsaufforderungen, Rückzahlungsersuchen, Kürzungen, Minderungen etc. Ich habe nichts Böses getan, bin einfach nur schwanger geworden. Und ich beschwere mich nicht. Ich murkse mich so durch. Ich brauche nicht alles neu, ich finde neu sowieso doof. Continue Reading

    September 4, 2016 • Text, Uncategorized • Views: 376

  • Montags trug sie immer Burka

    Ich war ja neulich nicht so gut drauf und konnte nicht einschlafen. Weil ich aber nicht so sinnlos über meine Sorgen grübeln wollte, habe ich mir ein anderes Thema zum Nachdenken gesucht, nämlich das Burkaverbot. Erst das und dann überhaupt Kopftücher. Mittlerweile wissen wir ja jetzt alle, dass es nicht Burka, sondern Niqab heißt und dann gibt es noch den Hidjab und dann noch irgendwas. Fragen drängen sich auf. Sagen wir mal bei der Light Variante: dem Kopftuch. Wie hat man sich das im Alltag vorzustellen? Hat man da so ein Set verschiedenfarbige Tücher und sucht an sich die dann passend zur Stimmung aus? Ist das dann nicht auch schon wieder zu sexy? Heutzutage ist ja diese Form modern, die so eng am Kopf liegt, wie eine Badekappe und dazu dann noch so eine Art Lätzchen über der Brust. Steht man damit auch vor dem Spiegel und zupft das zurecht? Darf man ohne Kopftuch aus dem Fenster gucken? Also, wenn draußen die Feuerwehr vorbeifährt, oder ein Besoffener rumbrüllt und man ist neugierig und will rausgucken, muss man sich dann erst sein Kopftuch umschnallen? Aber dann ist der interessante Lärm vielleicht schon vorbei. Ja, dann hat das Kopftuch die Frau vor sinnloser Gafferei bewahrt. Ist doch gut. Darf man mit Kopftuch ins Berghain? Also wenn man keinen Alkohol trinkt, nur Speed nimmt und Apfelschorle trinkt? Ich glaube nicht. Aber es muss ja auch nicht jeder ins Berghain gehen können, oder aus dem Fenster gucken. Continue Reading

    August 23, 2016 • Uncategorized • Views: 320

  • Du Ruth, da sind Spinnweben an deiner Decke.

    Ich wohne in der vierten Etage. Das hat den Vorteil, dass ich, wenn jemand bei mir klingelt, schnell noch die Wäsche in den Schrank sortieren kann, den Wäscheständer zusammenklappen, einmal die Wohnung durchwischen, das Bad putzen, mir die Haare waschen, die Nägel lackieren und den Lidstrich nachziehen kann, bevor ich meinem Schwarm die Tür öffne.
    Früher war das anders. Da klopfte es und er stand vor der Tür. Von jetzt auf gleich musste man den Pinsel fallen lassen, den Finger aus der Nase nehmen, die Pyjamahose hochziehen und die Tür aufreißen.
    „Hallo Schwarm, willst du Tee?“
    Und wie lange es früher immer dauerte, bis das Wasser kochte! Es gab ja noch keinen Wasserkocher. Am Herd stand man, sah den Gasflämmchen zu, wie sie am Kesselboden leckten.

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    März 18, 2016 • Uncategorized • Views: 463

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