Berlinale von außen
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  • Berlinale Tag Zehn (Freitag): Schwarzes Zelluloid

    Der Film  beginnt um 22 Uhr im Imax.

    In 20 Minuten gehts los.
    Ich setze die Brille auf und kann nun das handgemalte Schild an der Kasse lesen:

    El abrazo de serpiente- AUSVERKAUFT!

    Ich fahre die Rolltreppe hoch zum Imax- Eingang und stelle mich in die Schlange der

    Leute mit Badges, aber ohne Karten.

    Wir kommen nicht rein, das Kino ist voll.

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    Februar 20, 2016 • Berlinale von außen • Views: 441

  • Berlinale Tag neun:

    Der Donnerstag war der schlimmste Tag bisher, sagte mein Mann.
    Für mich war er der beste dieser Woche.

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    Februar 19, 2016 • Berlinale von außen • Views: 416

  • Berlinale Tag Acht ohne Berlinale

    Gestern beim Aufräumen habe ich die „Sanft und sorgfältig“ Folge vom vergangenen Sonntag als Podcast gehört.
    Böhmermann brachte das verstörende Roger Willemsen Zitat über Heidi Klum, dass man sechs Sorten Scheiße aus ihr rausprügeln solle. Das bringen ja jetzt alle.

    Kichern und fühlen sich gut.

    Klar, der Kontrast ist faszinierend: Willemsen, ein scheinbar feinsinniger Brille und Schalträger hat „Scheiße“ gesagt und trampelt in wohlgewählten Worten auf einer Kollegin herum.
    Dazu sag ich jetzt nur eines:
    Heidi würde niemals verlangen, man solle Böhmermann oder Willemsen sechs Sorten Scheiße rausprügeln.

    Dann definierten Schulz und Böhmermann die großen fünf Animationsfilme.
    War das ein Statement gegen die Berlinale? Oder Ignoranz? Wieso definieren sie nicht: Die fünf großen Kunstfilme?
    Wahrscheinlich weil sie keine kennen. Die gucken ja immer nur amerikanische Serien.
    Bei Animationsfilmen schlafe ich immer ein.
    Aristocats, Madagascar, Eiskönigin.
    Ich kann mich nur an den Anfang und den Krach und die Singerei am Ende erinnern.

    Deswegen definiere ich jetzt mal die fünf großen Kunstfilme:

    Platz fünf: Holy Mountain von Alejandro Jodorowsky. Priester, nackte Frauen, Echsen, Blut. Krass, krass, krass.
    Platz vier: North by Northwest von Alfred Hitchcock. Perfekt von Anfang bis Ende.
    Platz drei: Dogville von Lars von Trier. Leiden, Rache und Rettung. Der ultimative Traum.
    Platz zwei: Batalla en el cielo von Carlos Reygadas. Unterschicht gegen Oberschicht, Oberschicht gegen Unterschicht. Tod und Blowjobs und Religion.
    Platz eins: Stalker von Andrei Tarkowski. Es gibt ein Leben vor und nach diesem Film.

    Morgen gehe ich vielleicht noch mal ins Kino. Heute war ich einkaufen. Mit dem arte- Beutel.

    Februar 18, 2016 • Berlinale von außen • Views: 328

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