Schöner wohnen

Letzte Woche schrieb ich an dieser Stelle, dass die Innenstadtbewohner um diese Jahreszeit nur noch nachts aus dem Haus gehen würden, denn an den Tresen und Theken dieser Stadt sei es hell und warm. Man wird euphorisch, betrinkt sich und ersinnt im Rausch Projekte, aus denen nie was wird, habe ich behauptet. Ich weiß aber nicht, ob das stimmt. Ich habe mir das einfach so zurechtgesponnen. Ich weiß in Wirklichkeit überhaupt nicht mehr, was draußen los ist. Es ist wahrscheinlich wie immer, oder? Regen, Raubüberfälle, rote Ampeln, rasende Radfahrer.

Das nächste große Ding

Nachts im November schmieden die Großstädter Pläne. Nachts im November scheint alles machbar. Es ist so schön, mal wieder wach zu sein, es ist so schön, wenn die Kräfte zurückkommen, nach dem dritten Glas Rotwein. Aber warum denn eigentlich nur einen Kurzfilm drehen? Warum nicht auch endlich einen Langfilm schreiben? Und was ist eigentlich mit dem Roman? Das wärs doch! Erst den Roman schreiben und dann die Filmrechte verkaufen! Huch, ist ja schon wieder früh um vier!

Bitte nicht klingeln

Es ist nicht nur, dass man anwesend sein muss, wenn Monteure sich ankündigen, man muss ja auch bekleidet sein. Und aufräumen muss man wegen denen auch. Damit sie sich nicht durch dreckiges Geschirr in der Spüle hindurcharbeiten müssen. Oder den Staub und das ganze „kreative Chaos“, die Wäscheberge und leere Flaschen und so weiter sehen.